DIE LÖSUNG UNSERER PROBLEME LIEGT IN UNS SELBST

„Jeder ist seines Glückes Schmied“ – Solche Worte helfen wenig, wenn Sie in belastenden Situationen stecken. Da treten eher Gedanken auf wie: „Warum passiert das immer mir?“ oder „Warum werde ich so ungerecht oder unwürdig behandelt?“

Jeder Konflikt ist der Spiegel einer eigenen unbewussten Prägung oder eines Glaubenssatzes jedes Beteiligten.

Die augenblickliche Lebenssituation, im beruflichen wie im privaten Umfeld, weist auf vorhandene Blockaden im Unterbewusstsein hin. Es sind nicht die Probleme an sich, die uns belasten oder schmerzen, sondern es ist das Unentdeckte in uns. Wenn wir in unserem Leben mit Scheitern, Trennung, Schwierigkeiten mit dem Partner oder Kindern, Konflikten, Krankheiten usw. konfrontiert werden, ist das ein Hinweis unseres Inneren auf ungelöste Blockaden, die wir uns selbst angeeignet haben, ohne es zu wissen.

Unter Blockaden verstehe ich unerkannte Ängste, Schuldgefühle, Haltungen, Leitsätze, Muster, Prägungen…

Diese entstehen meist in unserer Kindheit, in Situationen, an die wir uns zum Teil erinnern, die zum Teil jedoch im Unbewussten schlummern. Es geht jedoch nicht primär um diese Situationen, sondern um dahinterliegende verdrängte Gefühle und hinderliche Denkweisen von uns. Und die sind uns nicht bekannt.

Werden diese Glaubensmuster und die dazugehörigen Gefühle erkannt und aufgelöst, verschwindet das Problem im Leben oder man findet Lösungen und Wege für vorher schier Unüberwindbares, und bei Krankheiten fangen Therapien an zu wirken – der Mensch fühlt sich befreit.

Es geht nicht darum, Schuldige zu finden für seine innere Fehlprogrammierung, die durch einst Erlebtes entstanden ist, es geht darum, diese aufzuspüren und aufzulösen.

Unser Leben weist uns unentwegt auf die unbewussten Ursachen hin. Wer beginnt, seinen Alltag und sich selbst achtsam zu beobachten, bemerkt, dass er immer wieder in ähnliche Fettnäpfchen tritt, in bestimmten Situationen, mindergeschätzt oder missachtet wird, immer wieder ähnliche Konflikte erlebt etc. Genau dort gilt es hinzuschauen und die Wurzel zu finden.